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GALERIE JEANNE - Graphik & Dessins – München

Graphik & Papierarbeiten des 20. Jahrhunderts und Contemporary Art

Serge Poliakoff  (1900-1969)

Serge Poliakoff

 

Composition bleue, grise, rouge et jaune‘

 

Lithographie auf Büttenpapier
1966
65 x 82 cm
Auflage 75
signiert und nummeriert

Serge Poliakoff

 

‚Composition noire, bleue et rouge‘

Lithographie auf Büttenpapier
1962
ca. 38 x 28 cm
Auflage 250
signiert und nummeriert

Serge Poliakoff

 

‚Composition jaune, bleue, rouge‘

Lithographie auf Büttenpapier
1966
63 x 47,5 cm
Auflage 75
signiert und nummeriert

SERGE POLIAKOFF (1900-1969)

INFO ZUM KÜNSTLER

Bereits im Alter von 14 Jahren entdeckt Serge Poliakoff (8. Januar 1900 in Moskau – Oktober 1969) die Kunst für sich. Vom Zeichenunterricht bis zu ersten Landschaftsstudien ist es nicht weit.

Nach Jahren in der Armee findet Serge Poliakoff in Paris eine neue Heimat. Als Musiker kann er dort leben.

Ab 1929 wird die Académie de la Grande-Chaumière seine Schule der Malerei. Es folgen Gemeinschaftsausstellungen. Ab 1933 studiert Poliakoff an der Académie Frochot bei Derf und Friesz. Mit seiner französischen Lebensgefährtin geht er 1935 nach London und an die Grosvenor School of Art sowie an die Slade School of Art. Die Artefakte im British Museum werden seine Schule.

Von entscheidender Bedeutung für Serge Poliakoffs künstlerischen Werdegang werden die Jahre von 1937-1939 in Paris

Von hier aus wird Poliakoff zum wichtigen Taktgeber der École de Paris werden. Hier werden die Begegnungen mit den Künstlerfreunden Wassily Kandinsky, der die Abstraktion in Poliakoffs Werken fördert, mit Sonia Delaunay und Robert Delaunay, die seine Palette emotionaler werden lassen, und vor allem mit Otto Freundlich, der seinen Stil und seine Komposition stark beeinflusst. Fortan malt Poliakoff abstrakte Gemälde.

Ab 1946 wird die Palette des Künstlers in sanften Farben fast monochrom. Seine erste Lithographie wird gedruckt und eröffnet Serge Poliakoff einen neuen Bildträger.

Ab 1946 wird die Palette des Künstlers in sanften Farben fast monochrom. Seine erste Lithographie wird gedruckt und eröffnet Serge Poliakoff einen neuen Bildträger.

Erst das Jahr 1952 macht Serge Poliakoff als Maler unabhängig. Er erhält seinen ersten Galerievertrag und kann die Musik, die seine Familie bislang ernährte aufgeben.

Seine Begegnung mit den Werken Malevitchs verändern seine Palette erneut – auch mit negierter Farbigkeit ist ein Ausdruck intensiv und möglich. Seine Arbeiten werden erstmals in Übersee gezeigt. In New York wird er begeistert aufgenommen. 1953-1954 sind die Gazetten begeistert über den Künstler und seine Ausstellungen sind gut besucht.

Der Lissone-Preis von 1956 und eine Monographie über Serge Poliakoff sprechen für sich.

1957 wagt Poliakoff sich ein erstes Mal an die Radierung. In den folgenden Jahren reist er mit seinen Ausstellungen durch Europäische Museen und begeistert mit Einzelausstellungen. Drei Jahre darauf zeigt die Berner Kunsthalle über 130 Werke des Künstlers.

Im Jahr 1958 hat Serge Poliakoff internationale Einzelausstellungen in Museen in Frankreich, Deutschland und England.

Im Jahr 1966 erhält Poliakoff den Großen Preis der Biennale von Menton. Eine Retrospektive in der Maison de la Caen wird seine letzte Ausstellung zu Lebzeiten.

Serge Poliakoff stirbt 1969.

(H.W., 2565 Zeichen)

 
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