GALLERY JEANNE
original fine art prints & paperworks of the 20th century and contemporary artJAMES FRANCIS GILL (* 1934)
JAMES FRANCIS GILL
WOMEN IN WATER – SIRENE MUSE, 2025
Siebdruck mit Diamantstaub auf Büttenpapier
Auflage 12
90,50 x 90,50 cm
signiert und nummeriert
JAMES FRANCIS GILL
WOMEN IN WATER – CALM MAJESTY, 2025
Siebdruck mit Diamantstaub auf Büttenpapier
Auflage 12
90,50 x 90,50 cm
signiert und nummeriert
JAMES FRANCIS GILL
WOMEN IN WATER –
GRACE KELLY, 2025
Siebdruck auf Büttenpapier
90,50 x 90,50 cm
Auflage 80 + XX
Signiert und nummeriert
JAMES FRANCIS GILL (* 1934)
ARTIST INFOJames Francis Gill sagt über seine Arbeit:
„Es gibt keine Regeln auf der Leinwand. Es kann in jede Richtung gehen. Jedes Werk ist wieder eine ganz eigene, besondere Erfahrung.“
Der US-amerikanische Künstler James Francis Gill ist ein bedeutender Mitbegründer der amerikanischen Pop Art
… und hat in seinem bis heute währendem Schaffen ein bedeutendes Spätwerk hervorgebracht. Gill vereint in seinen Werken den Glamour der ikonischen Personendarstellung mit gefühltem Realismus und Abstraktion. Der Künstler lebt und arbeitet in Texas.
Nach dem Architektur-Design-Studium in Odessa wurde Gill künstlerisch tätig und zum Pop-Art-Künstler der ersten Stunde.
Im Jahr 1962 wurde ein Triptychon von James Francis Gill mit dem Titel „Marilyn Triptych“ bereits in die Sammlung des New Yorker Museums aufgenommen.
Gills Werke, wie die Zeichnung „Laughing Women in Car and Close-up“ wurden bereits zu Beginn seines künstlerischen Schaffens im Museum of Modern Art in New York zusammen mit jenen von Pablo Picasso, Robert Rauschenberg, Claes Oldenburg und Jasper Johns – Mitte der 1960er Jahre – präsentiert.
- 1965 übernahm Gill die Lehrtätigkeit an der Universität von Idaho im Fach Malerei.
- Im Jahr 1967 wurden seine Werke in Brasilien neben Kunstwerken von Andy Warhol oder Edward Hopper präsentiert.
- Im Jahr 1969 lehrte Gill an der Universität in Kalifornien
- und 1970 als Gastprofessor in Oregon.
Gills Werke wurden dem Zeitgeist entsprechend tiefgründiger und die zunehmende Bekanntheit seines Werkes war überwältigend.
Auf dem Höhepunkt dieser ersten Karriere-Stufe, im Jahr 1972, zog sich der Künstler für über 30 Jahre aus dem Kunstbetrieb zurück, um seine ganz eigene Kunstsprache und Ausdrucksform isoliert weiterzuentwickeln.
Gill findet in diesen Jahren zurück zum Architektonischen Design.
Mitte der 1980er Jahre beschäftigt Gill sich erneut mit der Malerei – aber ohne diese öffentlich zu zeigen.
Erst mit einem Interview für das American Art Magazin des Smithsonian America Art Museums beginnt für den Künstler eine Art Wiederentdeckung seines Werkes.
Gill arbeitet inzwischen mit Computerdesign und nutzt auch den Drucker als Werkzeug. Zur Bildkomposition seiner Arbeiten kommt die „Metamage“ und „Mixed Media“ hinzu – Montageeffekte, die über die bisherige Arbeitsweise hinausgehen.
2010 beginnt Gills sogenanntes Spätwerk, das bis heute fortdauert und die Darstellungen von Ikonen der Pop-Art-Ära und Filmschauspielerinnen mit einarbeitet.
Gills Werke zeigen die Wandlungsfähigkeit des Künstlers, der Abstraktion und Figuration zu seinen oft farbintensiven Themen werden lässt, wobei Persönlichkeiten wie Brigitte Bardot, Mick Jagger oder Grace Kelly den Betrachter aus dem Bild heraus direkt gegenüber treten.
Werke von James Francis Gill in öffentlichen Sammlungen (Auswahl)
Berkeley Art Museum, University of California , Berkeley
Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig , Wien
Museum für Moderne Kunst, New York
Nationalmuseum der US-Marine, Washington, DC
National Portrait Gallery , Washington, DC
Neue Galerie, Kassel
San Angelo Museum of Fine Arts , San Angelo , Texas
Kunstmuseum Santa Barbara , Santa Barbara , Kalifornien
Smithsonian American Art Museum , Washington, DC
Zentrum für Bildende Kunst der Stanford University, Stanford , Kalifornien
Das Art Institute of Chicago , Chicago , Illinois
Whitney Museum of American Art , New York
Literatur:
Kimberly S. Bushby: James Gill: Die Macht der Pop-Ikonen im Zeitalter der Stars, in: James Francis Gill: Catalogue Raisonné of Original Prints (Vol. 1.), 2017.
(H.W.)