Manolo Valdés wurde 1942 in Valencia, Spanien, geboren und zählt zu den bedeutendsten spanischen Künstlern der Gegenwart. Als Maler, Bildhauer und Grafiker ist er bekannt für seine Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte, insbesondere mit den Meisterwerken der Klassischen Moderne, die er in eine zeitgenössische Bildsprache überführt.
Nach seinem Studium an der Real Academia de Bellas Artes de San Carlos in Valencia gründete Valdés 1964 gemeinsam mit Rafael Solbes die Künstlergruppe Equipo Crónica, die bis 1981 bestand. Die Gruppe setzte sich kritisch mit der Bilderwelt der Massenmedien, der spanischen Geschichte und der traditionellen Kunst auseinander.
Seit Beginn seiner Solokarriere entwickelt Valdés eine eigenständige Kunst, in der er historische Bildmotive neu interpretiert. Inspiriert von Künstlern wie Velázquez, Picasso, Matisse und Miró entstehen monumentale Gemälde, Skulpturen und Collagen, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden. Besonders bekannt sind seine weiblichen Köpfe und Figuren mit stilisierten Formen, üppigen Oberflächen und einer ausgeprägten Materialität.
Neben Malerei und Skulptur schuf Manolo Valdés ein bedeutendes grafisches Werk mit Radierungen, Lithografien, Siebdrucken und Editionen. Seine Druckgrafiken spiegeln seine charakteristische Verbindung von Farbe, Form und kunsthistorischer Referenz wider.
Manolo Valdés zählt heute zu den international renommiertesten spanischen Künstlern. Seine Werke wurden weltweit in Museen, Galerien und auf bedeutenden Kunstmessen gezeigt und befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen.
