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GALERIE JEANNE - Graphik & Dessins – München

Graphik & Papierarbeiten des 20. Jahrhunderts und Contemporary Art

PABLO PICASSO (1881-1973)

Pablo Picasso

Colombe volant‘

Lithographie auf Arches
Büttenpapier
1952
54,9 x 76,2 cm
Auflage 200
signiert und nummeriert
Bloch 712

Pablo Picasso

‚Quatre femmes nues et tete sculptée‘

La Suite Vollard (Bl. 219)
1933
Radierung auf Montval Papier
Auflage 245+ 15 AP
33,7 x 44,5 cm
signiert

Pablo Picasso

‚Sculpteur et son modèle devant une fênetre‘

La Suite Vollard (Bl. 168)
1933
Radierung auf Montval
Auflage 245+ 15 AP
33,7 x 44,5 cm
signiert

Pablo Picasso

‚Le Repos du sculpteur II‘

La Suite Vollard (Bl. 1)
1933
Radierung auf Montval Büttenpapier
Auflage 245+ 15 AP
33,7 x 44,5 cm
signiert

Bloch 172

Pablo Picasso

‘Vieux sculpteur et modèle assoupi avec un groupe sculpté représentant des chevaux luttant‘
aus der Serie Suite Vollard

Radierung auf Montval Büttenpapier
1933
19.1 × 26 cm / Blattmaß ca. 34 x 45 cm
Auflage 245 + 15
Signiert
Bloch 173

Pablo Picasso

‚La Bonne dans l’Atelier‘ – Suite Vollard

Radierung auf Vergé de Montval Papier
1933
45 x 34 cm
Auflage 245 + 15
Signiert
Bloch 184

SOLD OUT

PABLO PICASSO (1881-1973)

INFO ZUM KÜNSTLER
Pablo Ruiz Picasso (1881 Spanien – 1973 Frankreich)

 

Der spanische Maler, Bildhauer und Grafiker Pablo Picasso hinterließ ein umfassendes Gesamtwerk an Zeichnungen, Grafiken, Collagen, Gemälden, Keramiken und Plastiken. Zu Picassos bekanntesten Werken zählen – als Schlüsselwerk der Klassischen Moderne – die Gemälde „Demoiselles d’Avignon“ (1907) und „Guernica“ (1937) – als künstlerische Auseinandersetzung mit dem Spanischen Bürgerkrieg.

Picasso wurde1881 in Málaga geboren. Im Jahr 1895 zog die Familie nach Barcelona. Hier bestand er im Alter von 14 Jahren die Aufnahme an die Kunstakademie „La Llotja“ und durfte zwei Klassen überspringen. Nach nur einem Jahr bezog er mit Manuel Pallarès ein gemeinsames Atelier.

Im Jahr 1897 ging Picasso nach Madrid, um an der „Königlichen Akademie von San Fernando“ zu studieren.

 

Seit 1897/98 signierte er anstatt mit RUIZ erstmals mit „P. Picasso“

 

Der Prado und die Künstlerlokale der Hauptstadt wurden seine Schule.

Im Jahr 1900 hatte Picasso seine erste Ausstellung mit dem Titel „Els Quatre Gats“. Im gleichen Jahr reiste er mit Casagemas zur Weltausstellung nach Paris, wo die Werke von Edgar Degas, Paul Cézanne, und Pierre Bonnard zu sehen waren. Hier teilte der Künstler sich fortan ein Atelier mit Casagemas – in Montmatre,49 Rue Gabrielle. Das Großstadtleben und die Werke von Toulouse-Lautrec beeinflussen seine Arbeiten in dieser Zeit.

 

Zurück in Madrid gab Picasso als Illustrator zusammen mit dem Schriftsteller Francisco de Assis Soler die Kunstzeitschrift „Arte Joven“ heraus.

 

Als er wieder nach Paris kommt, findet er mit Pere Manach seinen ersten Kunsthändler und in Berthe seine erste Galeristen. Der Verleger Amboise Vollard zeigt seine Werke erstmals in einer Ausstellung – die Rosa und die Blaue Periode werden ausgestellt.

Picasso malt 1910 seinen Förderer  Vollard in einem bekannten Gemälde des Kubismus.

Am Beginn von Picassos künstlerischen Karriere standen Werke der „Blauen Periode“ (1901–1904) und der „Rosa Periode“. Picasso begründete zusammen mit dem Künstler Georges Braque den Kubismus (1908-1914). Die „Analytische Phase“ des Kubismus dauert bis circa 1912 an (Bildnis von Vollard – 1910) und geht dann in Picassos „Synthetischen Kubismus“ über. Die „Papiers collés“ entstehen in der Übergangsphase (ab 1912).

Picasso stellt 1910 bei der „Neuen Künstlervereinigung München“ aus, bei der Galerie „Der Sturm“ von Herwarth Walden in Berlin und 1912 beim Sonderbund in der Stadt Köln. Gleichzeitig finden sich 4 Werke Picassos in der Blaue Reiter-Ausstellung in München. Und in London ist er mit Zeichnungen, Gemälden und Drucken in der Show „Manet and the Post-Impressionists“ dabei (1910 und 1912).

1923 trifft Picasso auf André Breton und den Surrealismus (1924–1936)

 

In den Jahren von 1930 bis 1937 entsteht die „Suite Vollard“ – eine Serie von 100 Grafiken

… darunter das Minotaurus-Motiv und die Künstler und Modell-Thematik. Seit 2001 findet sich eine komplette Serie im “Graphikmuseum Pablo Picasso“ in Münster.

 

Das Thema des Stierkampfs verbunden mit dem Minotaurus-Mythos durchzieht das gesamte Werk Picassos. In seiner „Minotauromachie“ zitiert Picasso Francisco de Goya. In „La Tauromaquia“-Serie von 1957 finden sich 26 Aquatinta-Radierungen, die als Illustrationen für das Lehrbuch zum Stierkampf dienen.

Im Jahr 1949 entstehen wieder Lithografien, wodurch Picasso eine Technik aus seinen Künstlerjahren von 1919-1930 erneut aufgreift. Es entstehen zum Beispiel „Les deux femmes nues“ oder auch „Tête de femme“.

1949 entwarf Picasso übrigens für Weltfriedenskongress in Paris das Taubenmotiv als Friedenssymbol – das bis heute international verwendet wird…

 

Im Jahr 1968 widmet sich Picasso unterschiedlichen Radier-Serien:

  • „Maler und Modell“
  • und „Die Liegenden“
  • sowie Radierungen zu den Themen Stierkampf, Zirkus
  • und ebenso erotische Werke

 

 

Werk Picassos finden sich Weltweit in bekannten Museen und Sammlungen:

  • Musée Picasso, Paris
  • Lille Métropole Museum für Moderne Kunst
  • Puschkin-Museum, Moskau
  • Eremitage, Stankt Petersburg
  • Museo Reina Sofia, Madrid
  • Museum of Modern Art, New York
  • Art Institute of Chicago
  • Museo Picasso, Málaga

 

Bereits zu Lebzeiten wurden dem Künstlergenie Picasso zwei Museen gewidmet:

  • Museu Picasso, Barcelona
  • Musée Picasso, Antibes

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Für weitere Positionen von Pablo Picasso in der Galerie Jeanne

–  „Graphik & Papierarbeiten des 20. Jahrhunderts und Contemporary Art“ in der Münchner Innenstadt –

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