GALERIE JEANNE - Graphik & Dessins – München

Graphik & Papierarbeiten des 20. Jahrhunderts und Contemporary Art

MAX ERNST  (1891-1976)

Max Ernst
‚Singe poursuivi par un éléphant pour un vol de chapeau‘

Lithographie,1974
76 x 57 cm
Auflage 99
Signiert und nummeriert
Spies/Leppien No.B1014

MAX ERNST (1891-1976)

INFO ZUM KÜNSTLER
Max Ernst hat als Autodidakt die Kunstsprache der Malerei, Zeichnung und Graphik im 20. Jahrhundert entscheidend mit geprägt

 

Max Ernst studierte 1909 Philosophie und Psychologie an der Universität in Bonn bis er die Malerei für sich entdeckte. Bereits 1910 entstanden seine ersten Kunstwerke, die durch die Künstlerfreundschaft zu August Macke forciert waren.

Im Jahr 1913 stellte Max Ernst erstmals in Bonn und Berlin aus. Hier traf der Autodidakt Robert Delaunay und Guillaume Apollinaire sowie ein Jahr später auch Jean Arp. Mit Arp sollte es eine lebenslange Künstlerfreundschaft werden.

Der Maler, Zeichner, Bildhauer und Dichter Max Ernst, der als  Maximilian Maria Ernst 1891 in Brühl geboren wurde, war im Jahr 1919 einer der Mitbegründer einer Kölner „Dada-Gruppe“ mit dem Namen „Zentrale W / 3“. 

 

Max Ernst gilt in der Kunstgeschichtsschreibung als einer der bedeutendsten Künstler des Dadaismus und den Surrealismus

 

1919 lernte Max Ernst in München den Maler Paul Klee kennen und war Mitglied der Düsseldorfer Künstlervereinigung „Das junge Rheinland“. Zusammen mit den Mitgliedern dieser Künstlervereinigung stellte  er im Kölnschen Kunstverein in einer Dadaisten-Ausstellung aus.

1921 wurde Max Ernst von André Breton zu einer Ausstellung in Paris eingeladen. Ein Jahr darauf zog es den inzwischen 31-jährigen Max Ernst nach Paris. In der Stadt der Künstler fand er in der surrealistischen Kunst, die unter anderem von André Breton entscheidend geprägt wurde, schnell weitere Inspiration und viele für seinen Weg entscheidende Künstlerfreunde.

Max Ernst probierte in seiner künstlerischen Arbeit verschiedene Kunsttechniken aus:

  • die „écriture automatique“ für surrealistische Schriften
  • oder auch die „Frottage“-Technik, bei der strukturierte Untergründe auf ein Papier gedruckt bzw. durchgerieben werden.
  • Max Ernst entwickelte neue Arbeitstechniken wie die Drip Painting, welche den amerkanischen abstrakten Expressionismus um Jackson Pollock stark beeinflussten.

 

1929 erschien Max Ernst’s erster Roman „La femme 100 têtes“ und ein Jahr darauf spielte er in dem Film „Das goldene Zeitalter“ mit.

Im Jahr 1934 verbrachte der Künstler den Sommer bei Alberto Giacometti. Das dreidimensionale des plastischen Arbeitens brachte Max Ernst neue Möglichkeiten des visuellen Ausdrucks: es entstanden fortan auch wegweisende Skulpturen und Reliefs. 

1933 wurde Max Ernst’s Kunst als „entartet“ eingestuft und einige seiner Arbeiten wurden in der Münchner Ausstellung „Entartete Kunst“ vorgeführt.

Der Künstler Max Ernst ging daraufhin nach Paris, wo er 1938 an der „Exposition Internationale du Surréalisme“ teilnahm. Neben Salvador Dali stellte Max Ernst hier 14 Gemälde aus.

Die Kriegswirren und mehrere Internierungen in Frankreich drängten Max Ernst schließlich zur Flucht. Zusammen mit der Kunstmäzenin Peggy Guggenheim, die er später – im Jahr 1942 – heiratete, ging der Künstler in die Vereinigten Staaten von Amerika ins Exil.

 

1953 zog es Max Ernst zurück nach Frankreich

 

Im Jahr 1954 nahm Max Ernst an der 27. Biennale in Venedig teil und wurde mit dem großen Preis für Malerei geehrt.

Max Ernst’s phantastische Kompositionen, Graphiken, Collagen und Gemälde wurden teils auch durch seine kunsttheoretische Schriften oder Gedichte begleitet. 

In der Galerie Jeanne im Zentrum von München finden Sammler Arbeiten von Max Ernst.

 

Auszeichnungen und Ehrungen von Max Ernst – in Auswahl

1946 erhielt Max Ernst den Bel-Ami-Preis

1958 wird Ernst Mitglied der Akademie der Künste in Berlin

1961 wird eine Max-Ernst-Retrospektive im Museum of Modern Art in New York ausgerichtet

1961 bekam der Künstler Max Ernst die „Stefan-Lochner-Medaille“ von der Stadt Köln

1966 wird Ernst Offizier der Ehrenlegion

1972 wird Ernst Ehrendoktor der Universität in Bonn

1974 wird Ernst zum „Ehrenmitglied in die American Academy of Arts and Letters“ ernannt

1975 besucht der Künstler persönlich seine „Max-Ernst-Retrospektive“ im Solomon R. Guggenheim Museum in New York

1975 gibt es eine weitere Retrospektive in Paris im Grand Palais

1976 erhielt Max Ernst posthum den Goslarer Kaiserring

(3944 Zeichen, H. W.)

Gerne können Sie mit uns Kontakt aufnehmen, wenn Sie Kunstwerke des Künstlers Max Ernst suchen oder erwerben möchten. 
 
Für weitere Positionen von Max Ernst in der Galerie Jeanne in München

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